Aktion “Fair spielt”

Aktion Fair spielt

Die Aktion Fair spielt setzt sich zusammen mit anderen Organisationen für die Beachtung der Menschenrechte und die Ehrerhaltung der Würde der Menschen ein. Ein anderer wichtiger Ansatzpunkt der Aktion Fair spielt ist, die Arbeitsbedingungen und Arbeitsstandards in der Spielzeugindustrie in Asien und Europa zu überprüfen und zu beachten. Schwerpunkt der Aktion sind dabei China und Japan, da die beiden asiatischen Ländern einen Großteil des Spielzeugmarktes ausmachen und die meiste Ware produzieren. Die Träger der Aktion Fair spielt sind Miserior, die Katholische Arbeitnehmer Bewegung in Deutschland und die Katholische Frauengemeinschaft aus Deutschland, sowie das Nürnberger Bündnis Fair Toys und die Werkstatt Ökonomie. Vom Weltverband für Spielwarenindustrie, der ICTI, hat einen Verhaltenskodex aufgestellt, der dazu auffordert, die Arbeitsbedingungen bei den Lieferanten zu überprüfen und gegebenenfalls darauf zu reagieren. Darin inbegriffen sollte sein, dass die Herstellungsbedingungen und die Arbeitsbedingungen der Arbeitskräfte in den Fabriken transparent gemacht werden sollen. Dies bedeutet für den potentiellen Käufer, dass ihm bekannt ist, welcher Hersteller sich an den Kodex hält, und welcher Hersteller dies nicht tut.

Die zentralen Probleme bei der Herstellung in den Fabriken sind besonders die extram langen Arbeitszeiten, an die die Arbeitnehmer gebunden sind. Ein weiteres Manko ist der viel zu geringe Lohn, der nicht mal dem Mindestlohn in der Republik China entspricht. Hinzu kommt, dass der Lohn oft erst zu spät ausgezahlt wird.
Ebenso gibt es keinen Arbeiterschutz und auch keinen Mutterschutz. Auch die gesundheitlichen Risiken, die bei der Arbeit herrschen, sind keinesfalls zu verachten.

Mögliche Konsumenten können sich über die Arbeitsbedingungen und die Zustände informieren, die in den Fabriken, vor allem in denen Chinas, vorherrschen. Eine gewünschte Reaktion der Konsumenten wäre, dass sie bei schlechten Bedingungen den Kauf verweigern.

In den Dritte – Weltläden gibt es auch faires Spielzeug. Die Herstellung des Spielzeugs entspricht den Grundsätzen des fairen Handels und die Kodexvorgaben des ICTI werden von den Herstellern beachtet und eingehalten.

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