Der Weg zum Spiel des Jahres

Spiel des Jahres

Bereits seit dem Jahr 1979 wir das „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet. Die begehrte und zugleich offizielle Anerkennung kommt jährlich ein Spiel, welches neu erschienen und durch besondere Merkmale ausgezeichnet ist. Teilnehmen können Brett- und Kartenspiele aus Deutschland. Letztendlich entscheidet jedoch die unabhängige Jury, welche Spiele an dem Wettbewerb teilnehmen dürfen. Der Findungsprozess des Gewinners dauert, was viele nicht wissen, von der Auswahl der Nominierten bis hin zur Ehrung des Sieger mehrere Monate.

So wird ein Spiel zum jährlichen Highlight

Die Erfinder betonen ausdrücklich, dass mit dieser Auszeichnung nicht das beste Spiel ausgezeichnet wird, sondern jenes, welches die Zielgruppe „Familie und Gesellschaft“ mit hochwertigen Produktdetails am effektivsten anspricht. Bewertet wird letztendlich die Qualität, welche die Verarbeitung des Spiels, den Lerneffekt sowie den Spielaufbau und Spielablauf umfasst.

Denn neben dieser Zielgruppe, gibt es noch zahlreiche weitere, die Vergnügen an Brett- und Kartenspielen haben. Diese werden mit dieser Auszeichnung jedoch nicht berücksichtigt. Seit 2001 wurde die zusätzliche Auszeichnung „Kinderspiel des Jahres“ eingeführt, welche, wie der Auszeichnungsname schon verrät, eine ganz andere Zielgruppe ansprechen soll.
Wenn ein Spiel also „Spiel des Jahres“ werden soll, dann muss es zunächst diverse Kriterien erfüllen, um überhaupt eine Chance auf eine Nominierung zu bekommen.

Dazu zählt unter anderem, dass das Spiel, wie bereits erwähnt, die vorgenannte Zielgruppe ansprechen muss. Außerdem muss das Brett- oder Kartenspiel komplett in deutscher Sprache gestaltet worden sein. Das Erscheinungsdatum des Spiels muss im aktuellen Jahr oder in dem davor liegen. Ist dies nicht der Fall, besteht keine Chance auf den Titel. Des Weiteren muss das Spiel tatsächlich als Vollversion auf dem Markt erhältlich sein. Testversionen werden nicht bewertet. Der Sinn hinter diesem Kriterium ist, dass das Spiel des Jahres auch sämtlichen Interessenten bzw. Spielbegeisterten zugänglich ist, was bei Textversionen in der Regel nicht der Fall ist.

Weitere Ausschlusskriterien sind eine reiner Internetvertrieb. Die Jury legt großen Wert darauf, dass die zu bewertenden Spiele in den Läden vor Ort erhältlich sind.

Wer bewertet die Spiele?

Eine ehrenamtliche Jury entscheidet über die Titelvergabe. Sie arbeiten üblicherweise als Journalisten oder im Bereich der Medien und haben bereits engen Kontakt zu Spielen aus diesem Bereich gehabt. Entsprechende Referenzen müssen nachweisbar sein.

Wie viele Personen in der Jury sitzen, ist unterschiedlich. Eine festgelegte Personenzahl gibt es nicht. Damit es auch stets fair zugeht, kann sich niemand selbst um einen Juryplatz bewerben, sondern ist auf eine Empfehlung eines Jurymitgliedes angewiesen.

Diese Spiele haben bereits einen Titel gewonnen

Im Jahr 2011 gewann das „Qwirkle“. In den Jahren davor haben sich bereits „Dixit“, „Dominion“, „Carcasonne“ sowie das Spiel „Zug um Zug“ in die Reihe der Sieger eingereiht.

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