Kuscheltiere, Plüschtiere, Stofftiere

Dass Kuscheltiere der absolute Klassiker unter den Spielwaren für Kinder sind, steht sicherlich außer Frage. Sie gibt es praktisch seit man denken kann und trotz des Alters werden Plüschtiere nicht weniger geliebt, als schon vor Generationen. Die meisten Babys bekommen schon bei ihrer Geburt einige Stofftiere, die sie dann durch ihre gesamte Kindheit begleiten, oftmals werden diese sogar über Generationen aufbewahrt und an das nächste Baby in der Familie weitergegeben.

Etwa mit dem Alter von einem halben Jahr fangen die Kuscheltiere an, richtig interessant zu werden und spätestens wenn das Kind laufen kann, müssen bestimmte Tierchen immer mit dabei sein und werden herumgetragen. Viele Kinder haben sogar Plüschtiere, ohne die sie nachts nicht einschlafen können und nicht selten sind Kuscheltiere bis in die Jugend hinein beste Freude, denen man alles sagen kann, mit denen man weint, die man drückt, wenn man traurig ist und denen man immer erzählt, welche Geheimnisse man hat. Für die Seele des Kindes sind sie deshalb mindestens ebenso wichtig, wie zum Spielen und Toben, wobei sie natürlich duldsamer sind als die meisten anderen Spielzeuge, denn Plüschtiere haben den großen Vorteil, dass sie nicht so schnell kaputtgehen und vor allem nicht zerbrechlich sind. Die meisten Kinder haben dabei ihre ganz eigenen Vorlieben, wie die Stofftiere, die sie gerne haben, aussehen sollen und aus welchem Stoff diese sein müssen.

Die einen bevorzugen weiches Plüsch, andere Kinder haben lieber einen glatten Stoff oder einen, der etwas rauher ist. Deshalb sollte man das Kind ab einem bestimmten Alter auch durchaus selbst wählen lassen, welche Kuscheltiere es gerne haben möchte. Was die Optik angeht, sind in diesem Bereich der Fantasie wirklich keine Grenzen mehr gesetzt, von den Nachbildungen richtiger Tiere über Fantasiewesen und Menschen nachempfundenen Kuscheltieren gibt es inzwischen eigentlich alles, was man sich nur vorstellen kann. Die Verwendung bei Kindern ist dabei ganz verschieden. Einige Kinder wollen ihre Stofftiere nur mit ins Bett nehmen, andere haben sie immer bei sich, wieder andere benutzen ihre Stofftiere bei anderen Spielen als Zuschauen oder Hörer und noch vieles mehr. Da heiraten dann auch Mäuse Katzen und derlei mehr, auch für die Fantasie bringen Stofftiere also meistens einen wichtigen Beitrag. Damit auch Eltern mit den Plüschtieren ihrer Kinder in jeder Hinsicht zufrieden sein können, kommt es dann natürlich schon auf mehr an, als nur ein angenehmes Material und eine schöne Optik.

Stofftiere müssen auf jeden Fall mit der Maschine waschbar sein, damit sie auch im Alltag bestehen, denn sie sind hygienisch gesehen, nicht immer ohne Gefahren – gerade wenn ein Kind nachts ab und an ins Bett macht, sich übergeben musste oder auch im Kindergarten die Läuse umgehen, muss die Waschmaschine schnell und einfach mit Plüschtieren gefüllt werden können, um alle Keime und Schmutz zu entfernen. Außerdem ist auch eine gute und hochwertige Verarbeitung der Plüschtiere durchaus sehr wichtig, wenn Kinder lange ihre Freude daran haben sollen, denn wenn die Nähte nicht richtig halten oder das Material schnell dünn wird, kann guter Rat manchmal wirklich teuer sein, umso mehr wenn es sich dabei um den absoluten Liebling eines Kindes handelt, auf den es keinesfalls verzichten möchte.

Diese Dinge müssen Eltern natürlich beim Kauf der Stofftiere für ihre Kinder ebenso beachten wie das Material selbst, das kein gesundheitliches Risiko darstellen darf. Auch spitze Teile aus Kunststoff sollten an einem Kuscheltier niemals vorhanden sein, damit das Kind sich nicht daran verletzen kann, wobei dies eher selten vorkommt, da auch die Hersteller inzwischen recht gut auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern achten. Viele Eltern stellen außerdem nach einiger Zeit fest, dass ihrem Kind selbst im Bett kaum noch Platz bleibt, weil einfach zu viele Kuscheltiere vorhanden sind und es immer mehr werden, da sowohl die Eltern und das Kind selbst, als auch Bekannte und Verwandte, immer wieder ein Plüschtier entdecken, das in der Sammlung noch fehlt und dann kurzerhand gekauft wird. Über kurz oder lang sollte man daher auch eine Lösung parat haben, was mit den überschüssigen Tieren geschehen soll. Optimal ist natürlich, wenn diese auf einem Schrank oder in einer Kuschelecke Platz finden, ansonsten kann man sich mit dem Kind auch auf eine bestimmte Anzahl einigen, die mit ins Bett darf, der Rest wird dann für einige Zeit verstaut, bis es sich wieder neue Gefährten für das Kinderzimmer aussuchen möchte. Die meisten Kinder sind mit solchen Einigungen durchaus einverstanden, solange man ihnen eine feste Anzahl von Kuscheltieren lässt, mit denen sie spielen können, die sich schmusen lassen und die vor allem auch mit Geduld alles anhören, was man ihnen gerade erzählen möchte.

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