Nitrosamine im Spielzeug – schützen Sie Ihr Kind vor Krebs!

Nitrosamine im Spielzeug
Achtung beim Spielzeugkauf

Bei der Wahl Ihres Spielzeugs sollten Sie vor allem darauf achten, dass es aus ungiftigen und unschädlichen Stoffen hergestellt wurde. Sollte dies nicht berücksichtigt werden, könnte Ihr Kind darunter gesundheitlich extrem leiden. Einige Spielzeuge enhalten nämlich zum Beispiel sogenannte Nitrosamine. Bei Nitrosaminen handelt es sich um Substanzen, die beispielsweise Krebs erregend sein können.

Nitrosamine bestehen zum Teil aus Aminen und Nitrinen und bilden sich in einem sauren Mileau. Unter anderem im Magen des Menschen kann ein solches vorkommen und daher die Bildung der Nitrosamine fördern. Durch Versuche an Tieren wurde beispielsweise nachgewiesen, dass diese Stoffe stark krebserregend sind und die Bildung von Tumoren im Körper bewirken können.

Gerade Luftballons sind als Kinderspielzeug sehr umstritten. Die Materialien aus Synthese- und Naturkautschuk werden neben den Lufballons beispielsweise auch in Kinderschnullern oder Gummistiefeln verwendet. Sie können bereits bei dem Verarbeitungsprozess von Kautschuk zu einer Masse entstehen und werden durch die Kinder beispielsweise aufgenommen, indem sie an dem Spielzeug lutschen, die Stoffe einatmen oder auch nur in der Hand halten und anschließend die Finger in den Mund nehmen.

Unbedenkliches Spielzeug erkennen

Sie sollten vor allem auf spezielle Gütesiegel beim Erwerb von Spielzeugen achten, zum Beispiel das CE – Communautée Européenne. Es handelt sich hier um eine spezielle Kennzeichnung, die bestätigt, das das Produkt den Richtlinien der EU entspricht. Darunter fallen auch wichtige Faktoren wie Sicherheit und Gebrauch. Weitere Merkmale für sicheres Kinderspielzeug könnten das “Spiel gut” Zeichen sein. Spielzeuge werden nur mit dem “Spiel gut” Siegel ausgezeichnet, wenn sie durch ihre Funktion, ökologische und gesundheitliche Aspekte und den Spielwert überzeugen konnten.

Das Kennzeichen „Textiles Vertrauen – Schadstoffgeprüft nach Oeko-Tex® Standard 100plus“ ist darauf spezialiseiert, Schadstoffe wie Nitrosamine im Spielzeug zu erkennen und auszuzueichnen. Ein weiteres Kennzeichen ist das GS Siegel, das vor allem die Sicherheit von Spielzeugen untersucht.

Weitere Tipps zum Kauf von Spielwaren

Auch Institute wie die Stiftung Warentest befasst sich mit der Untersuchung von Spielwaren. In umfangreichen Testberichten haben Sie die Gelegenheit, sich genau zu informieren, welche Spielzeuge schädliche Stoffe wie Nitrosamine enthalten. Spielzeug, das nicht gerade besonders angenehm riecht, ist in der Regel auch nicht empfehlenswert. Der unangenehme Geruch kann unter anderem durch die Verwendung schädlicher Materialien entstehen. Bei Spielzeug aus Plastik sollten Sie vor allem darauf achten, dass es frei von PVC hergestellt wurde. Luftballons sollten beispielsweise lieber mit einer Pumpe, als mit dem Mund aufgeblasen werden. Kaufen Sie nur Spielzeug, das die Adresse des Herstellers enthält. Auf diese Weise haben Sie bei Problemen die Gelegenheit, den Hersteller zu kontaktieren und Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Wenn Sie Plüschtiere erwerben, ist es empfehlenswert, diese vor dem Gebrauch einmal zu waschen. Dadurch können einige schädliche Stoffe vielleicht entfernt werden. Im Zweifelsfall sollten Sie immer direkt beim Hersteller nachfragen, ob das Spielzeug Schadstoffe wie Nitrosamine enthält. Am besten Sie lassen sich dies schriftlich bestätigen. Damit haben Sie im Zweifelsfall etwas in der Hand und liegen garantiert auf der sicheren Seite.

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