Puppenhaus – ein Mädchenspielzeug mit Lerneffekt

Spielwaren und das passende Zubehör sind inzwischen ein Markt, der gar nicht immer so einfach zu überblicken ist, denn gerade die klassischen Dinge, wie ein Puppenhaus oder Zubehör für Puppen, findet man inzwischen im Handel in einem mehr als reichlichen Angebot, das manchmal wirklich unüberschaubar ist. Eltern wollen dabei natürlich für ihre Kinder auf der einen Seite ein Puppenhaus kaufen, das gut ist und viele Möglichkeiten bietet, auf der anderen Seite sollte es auch nicht zu teuer sein und im Rahmen dessen bleiben, was man sich vorgenommen hat. Im Grunde genommen, bietet der Handel für jeden Wunsch und alle Bedürfnisse das passende Puppenhaus, manchmal muss man sich nur die Zeit nehmen, danach zu suchen.

Wer seinem Kind zum Beispiel die Möglichkeit geben möchte, vieles am Haus selbst zu gestalten, die Einrichtung gemeinsam mit den Eltern zu basteln und derlei mehr, der kann ein ganz simples Modell kaufen, das ganz einfach aus verschiedenen Räumen besteht. Grundsätzlich ist es dabei ideal, wenn sich ein Puppenhaus in der Mitte öffnen lässt, damit man beim Spielen und Einrichten an alle Räume herankommt und es zu keinen Problemen kommen kann.

Für solche Kinder, die lieber sofort mit dem Spielen beginnen möchten, gibt es natürlich auch Häuser, in denen Gardinen, Schränke und Co schon vorhanden sind. Besonders luxuriöse Häuser haben sogar ein Badezimmer und eine kleine Küche sowie funktionierende Lampen, durch welche das Kind noch besser in der Lage ist, den eigenen Alltag im Puppenhaus nachzuspielen, was viele Kinder nur zu gerne machen.

Was man beim Kauf natürlich immer bedenken muss, ist die Größe des Hauses, denn zum einen braucht man zuhause ausreichend viel Platz um das Ganze aufstellen zu können, zum anderen muss das Haus natürlich auch der Größe der Puppen entsprechen, mit denen man darin spielen möchte. Eine Barbie braucht dabei natürlich viel weniger Platz als eine Baby Born, die doch weit größer ist und am besten im Kinderzimmer ihr eigenes Reich bekommt. Ein Puppenhaus zu kaufen ist dabei aber natürlich nicht das wichtigste für das Kind, viel wichtiger ist es, auch jemanden zu haben, der mit einem in diesem spielt, denn auch wenn die meisten Kinder nach einiger Zeit beginnen alleine mit ihrem Puppenhaus zu spielen und den Puppen kleine Rollen zuzuweisen, die sie selbst dann sprechen, sollten gerade am Anfang die Eltern oder andere Kinder auch an den Spielen teilnehmen und ihre Ideen mit einbringen, was für die meisten Kinder eine gute Anregung sein kann. Auch wenn ein Kind sich schon daran gewöhnt hat und gerne alleine mit dem Puppenhaus spielt, ist es natürlich immer wieder schön, wenn sich die Eltern hin und wieder auch die Zeit nehmen mitzuspielen oder sich etwas Neues einfallen lassen, das man zusammen für die Puppen und deren Haus basteln kann, denn mit einem solchen Hintergrund macht basteln gleich noch viel mehr Spaß, als wenn man es einfach so machen würde.

Ein Puppenhaus ist natürlich ein sehr großes Spielzeug und daher auch meistens etwas teurer als Kleinigkeiten, weshalb man es am besten zu einem besonderen Anlass schenken sollte, wobei sich Geburtstag und Weihnachten natürlich sehr anbieten würden. Geeignet ist ein solches Puppenhaus eigentlich, sobald das Kind anfängt, wirklich intensiv mit Puppen zu spielen und sich für diese zu begeistern, meistens ab dem Alter von 2 bis 3 Jahren, dann aber auch noch über einige Jahre hinweg. Viele Kinder spielen auch mit 10 gerne noch hin und wieder mit ihrem Puppenhaus. Haben Eltern den Eindruck, dass das Haus seinen Reiz für das Kind verliert, ist es meistens sinnvoll dieses für einige Wochen abzubauen und andere Sachen zu spielen. Kommt das Haus dann wieder zum Vorschein wird umso lieber wieder damit gespielt. Manchmal brauchen Kinder einfach solche kleinen Pausen, wenn ihre Ideen aufgebraucht sind und sie nicht mehr recht wissen, was sie noch spielen sollen, aber auch einfach, wenn es zu langweilig wird, immer nur mit den Puppen zu spielen. Das heißt keineswegs, dass ein Kind sein Puppenhaus nicht mehr haben möchte, sondern einfach nur, dass ihm die Abwechslung fehlt. Baut man immer wieder neue Details in die Spiele ein und denkt sich gemeinsam mit dem Kind neue Sachen für die Puppen aus, kann man diesen Effekt meisten auch vermeiden und so dafür sorgen, dass die Begeisterung für das Puppenhaus bleibt und es auch weiterhin der Mittelpunkt der Spiele bleibt, besonders natürlich immer dann, wenn auch noch andere Kinder zum Spielen da sind, denn gemeinsam hat man viel mehr tolle Ideen, was man spielen kann und findet viel länger Gefallen an den Spielen, die einem so einfallen.

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